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Die gesamte
Eindringtiefe der Schleifkugel beträgt:
Die Eindringtiefe
der Kugel im Grundwerkstoff ist:
Die Dicke der
Schicht ergibt sich aus der Differenz:
Bei dünnen
Schichten und nur wenig ins Grundmaterial eingeschliffenen Kalotten
sind die Durchmesser D und d sehr klein gegenüber dem Kugelradius
R. Damit erhält man eine vereinfachte Gleichung:

An dieser Beziehung
ist sehr gut zu erkennen, daß die Genauigkeit der Schichtdickenmessung
mit dem Kalottenschliffvervahren von der Genauigkeit abhängt,
mit der die beiden Durchmesser D und d bekannt sind, da der Fehler
von R unter 1 ‰ liegt. Das sorgfältige Ausmessen der
beiden Durchmesser ist auch wichtig, da die beiden Größen
quadratisch in die Schichtdicke eingehen. Zur Erzielung einer hohen
Genauigkeit darf generell nur wenig ins Grundmaterial eingeschliffen
werden.
Wird die Kalotte in
zylinderförmige Teile geschliffen, ergeben sich Ellipsen statt der
Kreise. Die Berechnung der Schichtdicke wird mit der gleichen Formel vorgenommen
wie bei ebenen Teilen. D und d müssen aber unbedingt auf der Längsachse
der Ellipse bestimmt werden.
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